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Kickstarter

Wir hatten uns zu einem Weg entschlossen, bei dem wir die LeserInnen von Anfang an mit einbeziehen wollten.

Wir versuchten den Kurvenkratzer über die weltweit größte Crowdfunding- Plattform namens Kickstarter zu finanzieren.

Das gleichnamige StartUp-Unternehmen mit Sitz in New York gilt als Vorreiter und erfolgreichster Anbieter dieses Finanzierungstyps weltweit.

Was ist Crowd Funding?

Mit Crowd Funding kann man sich Eigenkapital für ein Projekt besorgen. Die Kapitalgeber sind eine Vielzahl von Personen, meistens Internetnutzer. Mit dieser Methode der Geldbeschaffung lassen sich Projekte, Produkte und die Umsetzung von Geschäftsideen mit Eigenkapital versorgen. Eine so finanzierte Unternehmung und ihr Ablauf werden auch als eine Aktion (engl. project) bezeichnet.

Wie geht das?

Der Kapitalsucher stellt sein Projekt auf der Seite www.kickstarter.com  in Form eines Videos vor. Kickstarter gibt Richtlinien vor, welche Form von Projekten zugelassen werden. Die Projektersteller wählen eine Mindestsumme, die erreicht werden muss um den Kern des Projektes umsetzen zu können. Die Länge des Zeitraums, die dem Projekt für das Erreichen der Finanzierungssumme zur Verfügung stehen soll (in unserem Fall sind das 30 Tage) wird ebenso fest gesetzt. In der Regel gibt es nach dem Mindestziel auch ambitionierte weitere Ziele (sogenannte "stretch goals") deren Erreichung oft dem eigentlichen Traum und der Vision dieser Projekte entsprechen.

Die Finanzierungssumme:

diese ist aus zahlreichen kleinen Beträgen zusammengesetzt, die von vielen Menschen gezahlt werden. Im Verhältnis zur Mindestkapitalmenge leistet jeder einzelne Investor (dieser heißt bei Kickstarter "Backer") nur einen geringen finanziellen Anteil.

Für diese Leistung erhält jeder Backer eine Gegenleistung (sogenannte Rewards), die verschiedene Formen annehmen kann. Mit seinem Investment kann man sich zum Beispiel einen namentlichen Vermerk auf der Homepage des Projektes erwerben, man kann natürlich das Buch selbst kaufen oder die Erwähnung als Initiator im Vorwort des Buches ermöglichen. Das genaue Konzept der Rewards wird gemeinsam mit dem Projekt präsentiert. Die durch Crowdfunding erzielte Finanzierungssumme ist an die jeweilige Aktion zweckgebunden .

In anderen Worten: über Crowd Funding wird bereits ein Vorverkauf des Buches gemacht, um damit das Projekt zu realisieren.

Wer kann unterstützen?

Jede Privatperson kann sich nach Registrierung auf der Kickstarter-Webseite (was sehr leicht und sehr schnell geht) als potentieller Geldgeber mit einer beliebig gewählten Summe ab einem Dollar registrieren. Das Einsammeln des bereitgestellten Geldes erfolgt über die Kreditkarte. Wenn die gewünschte Mindestsumme (in unserem Fall 75.000 can.Dollar) nicht innerhalb dieser Frist erreicht wird, gilt die Finanzierung als gescheitert und es werden keine Gelder abgebucht oder übertragen.

Unser Projekt war für 33 Tage online . Länger als ein halbes Jahr haben wir das Projekt Close Calls by Kurvenkratzer vorbereitet. Leider ist uns die Finanzierung über Kickstarter nicht gelungen, obwohl wir 53.000 can.Dollar eingesammelt hatten. Das neue Konzept des Crowdfundings, die Sprachbarriere und die fremde Währung waren mit Sicherheit unter den Hauptgründen.

Erfolgreich waren diese Monate für uns trotzdem; von einer „Niederlage“ kann hier nicht die Rede sein.

Und: Die Reise des Kurvenkratzer geht definitiv weiter. Und das sogar weltweit.

Ausgesprochen viele Menschen haben das Projekt mit immensem Tatendrang und enormer Hilfsbereitschaft unterstützt. Wir bekamen unglaublich viel Lob, liebe Nachrichten und wurden bestärkt und motiviert.

Die Menschen haben wie verrückt auf Facebook geteilt, geliked und geshared. Es wurden Emails geschrieben, Leute angerufen, die Presse kontaktiert, informiert und solidarisiert. Und das nicht nur national, sondern auch international.

Auf dem Weg ins Heute bot plötzlich der Spitzenfotograf Christian Jungwirth seine Hilfe an und versprach den Kurvenkratzer mit der Weltspitze der Fotobranche zu füllen. Quasi über Nacht hagelte es Zusagen von Fotografen wie Greg Gorman, Billy & Hells, Horst Stasny, Erich Lessing, Kristian Schuller, Christian Jungwirth, Véronique Vial, Christophe Gilbert, Matthias Olmeta, Marc Lagrange, die alle ein Kapitel gestalten wollen. Und weitere werden folgen, so viel steht schon fest. Dieser hochkarätige Mix aus Fotografen - in einem Buch vereint - gilt als mehr als außergewöhnlich und zieht per se schon sehr viel Aufmerksamkeit auf sich.

Auch die Presse reagierte ausgesprochen stark und berichtet bereitwillig über das Projekt.

So wurde plötzlich aus dem Krebsbuch-Projekt aus Graz ein Buchprojekt, das internationales Format bekommen kann. Wir haben uns das in unseren kühnsten Träumen nicht erwartet. Diese Erfahrung war für uns ein Abenteuer und wird für mich, Martina, eine der schönsten Erfahrungen meines Lebens bleiben.

Wie geht es jetzt weiter? Die Idee und das Ziel haben sich nicht verändert. Wir werden jedoch die Herangehensweise anpassen. Um das Projekt realisieren zu können, braucht der Kurvenkratzer natürlich nach wie vor finanzielle Unterstützung. Hier gibt es aktuell drei Varianten, wie man dabei helfen kann das Projekt zu realisieren:

Eine Spende, der erneute Kauf einer Kickstarter Gegenleistung, man wird offizieller Sponsor.

Unser Ziel ist es auch weiterhin das Buch am internationalen Brustkrebstag zu veröffentlichen.

In der Zwischenzeit verbleiben wir voller Dankbarkeit und freuen uns schon auf alles was noch kommt!

Alles Liebe Martina